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"Klopft an Türen, pocht auf
Rechte"

Unter
dem diesjährigen Motto zogen am 14. Januar 61 Mädchen und Jungen der
Regenbogenschule durch die Straßen, um Spenden für Kinder zu sammeln, die krank
sind und/oder in Armut leben.
"Ich
will dabei sein und anderen helfen" sagt Selina, die mich zu Hause
zusammen mit ihren Mitschülerinnen Annemarie, Jule und Maja besucht, um zu
singen und ihren Segensspruch zu verkünden. Prächtig kostümiert klopfen sie an
meine Tür, die ich gerne für sie öffne. Ich habe sie erwartet - sind
sie doch seit 4 Jahren meine Schülerinnen und jedes Jahr wieder mit Eifer
dabei. "Ich freue mich, wenn ich andere glücklich machen kann", antwortet
Maja auf meine Frage, warum sie in jedem Jahr
- auch bei Wind, Regen, Eis und Schnee - an
der Sternsingeraktion teilnimmt.
Alle
Schüler und Schülerinnen der Regenbogenschule wurden schon im November
anlässlich des Martinstages unter dem Aspekt des Teilens auf den Sinn und Zweck
des Sternsingens vorbereitet. Pfarrerin Frau Stute und Bruder Frank
vermittelten den Kindern anschaulich, warum es so wichtig ist, daran
teilzunehmen. Wir sangen viele Sternsingerlieder, um uns auf diesen Termin
vorzubereiten. Herr Petermann vom Friedensdorf Oberhausen, das regelmäßig mit
einem Drittel des Gewinns bedacht wird, zeigte uns Bilder von kriegsverletzten
Kindern und erklärte, wofür das Geld gebraucht wird.
Er
nahm dann auch am 25.01.2012 dankbar den Scheck über 6634,37
€ in Empfang. An diesem Tag trafen
sich wieder alle Kinder der Regenbogenschule in der Evangelischen Kirche im
Siepen, um sich - in Gegenwart der örtlichen Presse -
gemeinsam über die erfolgreiche Aktion des Jahres 2012 zu freuen.
Die
Gesamtsumme der Sammlung beträgt 19903,11 € .
"Schade,
dass uns manche Türen nicht geöffnet werden", meint Jule. Und Annemarie
ergänzt: "Dabei sammeln wir doch nicht für uns, sondern für den guten
Zweck!"
Auch
im nächsten Jahr werden wieder viele Kinder der Regenbogenschule dabei sein, um
mitzuhelfen, dass es Kindern in Not überall auf der Erde besser geht - da
bin ich mir ganz sicher. Danke, liebe Sternsinger, für euren unermüdlichen
Einsatz!
Brigitte
Marks
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